OKTOBER - AFRIKANISCHER BEITRAG

10/03/2015 - 14:30

Inhal:
Die Garden Route
Typische südafrikanische Gerichte
Der Krüger National Park
Südafrikanische Flora / Bio-Ressourcen
Urvolk der SAN

I Dream - Nelson Mandela

 

Diese Worte von dem für Afrika so bedeutenden Mann – Nelson Mandela – möchte ich heute an den Anfang meines Berichts stellen. Ihre Wichtigkeit und Bedeutung für den afrikanischen Kontinent ist heute im Jahr 2015 imminenter denn je zuvor. Es ist der gesamte Erdteil, der in Aufruhr geraten ist, die Menschen fliehen aus vielen Ländern alle in Richtung nach Europa und grösstenteils in‘s „gelobte Land“ Deutschland. Bei denen, die in ihren afrikanischen Heimatländern zurückbleiben, herrscht Krieg, Chaos, Armut, Korruption UND Ausrottung der Wildtiere im grossen Stil durch anscheinend nicht kontrollierbare Wilderei – es ist ein Abschlachten von Elefanten und Nashörnern, aber auch fast allen anderen Wildtierarten, worunter viele kurz vor dem Aussterben stehen. –

Trotz der enormen Herausforderung, den fliehenden Menschen helfen zu wollen und zu müssen, darf die unvergleichliche Tierwelt auf unserer Erde diesen Anstrengungen nicht geopfert werden. Politiker aller Länder – besonders der sog. reichen Nationen – Weltorganisationen mit viel „Background“ und Interessenverbände müssen hier aktiv bleiben und ihre Macht einsetzen und nutzen - - aber auch jeder Einzelne kann in kleinem Masse etwas dazu beitragen durch öffentliche Briefe, Teilnahme an Aktionen und Protestmärschen, Petitionsunterschriften, etc.etc.

WIR werden auch nicht mehr überleben, wenn die Tierwelt und Umwelt - zB die Regenwälder - vernichtet und zerstört sein werden. Wir kamen als die Letzten und werden dann als die Letzten gehen ! Will das die Menschheit wirklich ? Wie kann man sich nur einbilden, dass die Menschen eine Zukunft haben werden, auf einem Planeten, der kein lebenswertes Umfeld mehr bietet.

Ich hatte in meinem letzten Report (Juli-August) einige Themen angekündigt und beginne nun mal mit der bei Touristen als Reiseziel ja auch sehr beliebten:

Garden Route

Die Western Cape Region ist wirklich eine Reise wert. Zunächst einmal sollte man sich bei der „Garten Route“ allerdings klar sein, dass es sich hier eher um eine historische Bezeichnung handelt, da die frühen europäischen Siedler, die sog. Trekburen – nachdem sie die Strapazen einer fürchterlichen Seefahrt und strapaziösen Anreise durch das nördliche Binnenland endlich überstanden hatten, diese Strecke wie einen „Garten Eden“ mit kräftigen Farben und fruchtbarer Vegetation empfanden.

GHarden Route Map

Wir starten in Kapstadt (Cape Town), das man natürlich vorher unbedingt auch ausführlich besucht haben sollte. Von hier hat man die Qual der Wahl, welche Route man nehmen soll; ein nicht ganz traditionelles Teilstück wäre zunächst eine Fahrt über Franschhoek – das sind ca. 80 Kilometer. Hier sollte man unbedingt schon einmal übernachten. Der Ort zeigt bereits die ganze Schönheit dieser Region – er liegt in einem zauberhaften Weingebiet mit einer Berglandschaft. Alle Weinkenner und Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Wenn man genügend Musse und Interesse hat, kann von von hier aus die alte Universitätsstadt Stellenbosch besuchen und sich dort über viele interessante geschichtliche Abläufe informieren. Hier trifft man überall auf die architektonisch einmaligen Kaphäuser, die mit ihrem Stil für die Besucher immer wieder tolle Fotomotive bieten.

Typische Häuser im kapholländischen Stil

Typische Häuser im kapholländischen Stil

Eine mögliche Reisevariante ist von Franschhoek aus die Fahrt (380 km) über einen Pass durch weitere Weingebiete und hinab in die Halbwüste der Kleinen Karoo bis zur Stadt Oudtshorn, die auch als Hauptstadt der Strausse bekannt ist. Eine andere Strecke, die man ab Stellenbosch nehmen kann, auf der sog. Garden Route führt über Swellendam auch nach Oudtshorn – Wilderness – Plettenbay – Krysna (zus. ca. 200 km)– Tsitsikamma-Addo Nationalpark (260 km). Erwähnen sollte ich unbedingt auch noch Mossel Bay, denn für viele Touristen ist die Strecke von Mossel Bay bis zum Tsitsikamma-NationalPark einfach das Herzstück der Garden Route.

Die Meinungen gehen etwas auseinander, wo die Garden Route nun anfängt und aufhört; meistens bezeichnet man im Osten den Beginn der Strecke beim Tsitsikamma-NP und das westliche Ende entweder bei Mossel Bay oder auch Swellendam. - Auf jeden Fall trifft der Reisende unterwegs auf einmalige Sandstrände, Pässe und Schluchten, Lagunen, Wüstenabschnitte, aber auch tropisch anmutende Landstriche. Man kann in einer beeindruckenden Natur und Tierwelt die abwechslungsreichen Landschaften bewundern, geniessen und fotografieren.

Strände entlang der Garden Route

Strände entlang der Garden Route

Auf der Garden Route gibt es unzählige Übernachtungsmöglichkeiten und auch viele exzellente Plätze, um leckerste südafrikanische Spezialitäten zu probieren. Und damit leite ich schon über zum nächsten Thema : die °Küche von Südafrika° , wo ich heute nur einen kleinen Einblick geben möchte, der dann im Laufe meines Blogs immer mal wieder vertieft werden wird.

Die südafrikanische Küche ist geprägt durch unendlich viele Einflüsse der Einwanderer aus den verschiedensten Ländern und Kontinenten, die alle ihre kulinarischen Vorlieben mit in‘s Land brachten. Die ersten Europäer (Deutsche und Holländer) trauten sich im 17. Jahrhundert auf diesen Kontinent, ab Beginn des 19. Jahrhundert wurde der englische Einfluss auf die südafrikanische Küche dominanter. So sind die heutigen so vielfältigen Speisen teils durch burisch-holländische, deutsche und englische, aber auch indische und malaische Küchentraditionen beeinflusst. Das Fleisch- und Fisch-Angebot im Land ist riesig – wobei man schon zugeben muss, dass dem Südafrikaner sein Braaivleis (Grillfleisch) - d.h. Schwein, Lamm und Rind, sowie Fisch vom Grill - über alles geht, aber es gibt auch exotische Gerichte zubereitet aus Krokodil, Schlange, Strauss und Stachelschwein. Beim guten Braai dürfen natürlich auch die würzigen Boerewors (Grillwürste) nicht fehlen.

Hier sollte ich auch das Biltong (sehr hartes gewürztes Trockenfleisch meistens vom Springbock) erwähnen, das als kleiner Snack für zwischendurch immer gerne genommen wird. Europäer tun sich meistens ein bisschen schwer damit. Als andere Variante gibt es auch noch die Droë Wors, eine luftgetrocknete Wurst, die sehr lange haltbar bleibt – sie ist noch ein Relikt aus der Zeit der grossen Burentrecks.

In den Hafenstädten, die am Atlantik oder am Indischen Ozean liegen, ist die Auswahlt an Meerestieren natürlich besonders umfangreich. Der bekannteste und beliebteste Seefisch in Südafrika ist auf jeden Fall der Kingklip, eine Dorsch-Art; er wird oft gegrillt und schon filetiert serviert. Die Abalonen (oder Perlemon), sind handgrosse Muscheln, die man aus dem Atlantik fischt.

Was ist nun der Mieliepap ? Die schwarzen Afrikaner essen traditionell diesen, ziemlich zähgekochten Maisbrei, den sie nur als pap bezeichnen, oft direkt mit den Fingern – ausser es gibt ihn mit einer sous, einer Sosse gemacht aus Tomaten und Zwiebeln; er wird auch sauer in einer anderen Variante gegessen, wobei Essig oder auch gesäuerte Milch zur Verwendung kommt. Während die erste Version noch mit der europäischen Polenta verglichen werden kann, ist die zweite meistens für europäische Zungen äusserst gewöhnungsbedürftig.

Um nun einige besondere Speisen oder Gerichte zu nennen, ist es nicht einfach eine Auswahl zu treffen :

Um nun einige besondere Speisen oder Gerichte zu nennen, ist es nicht einfach eine Auswahl zu treffen :

Bobotie

...das ist ein Auflauf aus Lammhackfleisch, stark mit Curry gewürzt, dazu kommen Aprikosen, Marmelade, Rosinen und Mandeln; das Ganze wird dann noch aus einer Eigelb-Milch-Sosse dick übergossen;

Bredie

...das ist ein Fleischeintopf mit Gemüse, besonders gut auch mit Tomaten;

Sosaties

...hier handelt es sich um gemischte Spiesse bestückt mit Lammfleisch, Tomaten, Zwiebeln und Trockenfrüchten, die auch auf den Grill kommen ;

Isibindi

...das ist sehr feingeschnittene Lammleber, die mit Zwiebeln und Gewürzen serviert wird ;

Samoosa

...diese kleinen Blätterteigtaschen sind mit Gemüse oder Fleisch gefüllt und werden in Fett ausgebacken;

Potjiekos

...das ist was sehr Besonderes – ein Gericht aus Kartoffeln, Gemüse und Fleisch, das auf offenem Feuer bis zu fünf Stunden geschmort wird ;

Bei meiner kleinen Aufstellung darf natürlich auch was Süsses nicht fehlen – da haben wir die :

 

Koeksisters

...das ist ein sehr süsses Gebäck; der Teig wird verflochten, in heissen Öl dann ausgebacken und anschliessend in eiskalten Sirup eingetaucht – eine fettig-süsse Angelegenheit so lieben es die Südafrikaner.

Melkterts

...Vanille-Pudding-Süßspeise

Malva-Poeding

...ist kein Pudding, sondern ein weicher Kuchen, wird als Dessert gerne warm oder kalt gegessen - dazu gibt es dann eine heisse oder kalte Orangen-Sahnesoße ;

Zu bemerken wäre hier noch, dass ein Einfluss der Schwarzafrikaner oder der Urbevölkerung der Khoisan (San) auf die südafrikanische Küche kaum eine Bedeutung spielt.

Zubereitung vom Braaivleis

Frittierte Koeksisters

Malva Poeding mit Sauce

Nach so viel Essen und gut gefülltem Magen was braucht man da ? Genau: Bewegung ! Auf geht es in einen Wildtierpark – aber HALT ! STOP ! So einfach wird das dort nicht mit dem Rumspazieren, bleiben wir also lieber doch im Auto sitzen, das ist wesentlich gesünder und darauf wird man ausserdem beim Hereinfahren in die Parks energisch hingewiesen – natürlich gibt es aber auch immer wieder entweder durch Ranger oder auch Umzäunungen abgesicherte Zonen, wo man sich als Besucher die Beine verteten kann, um von Aussichtsplattformen die Tiere in der Savanne zu beobachten oder in Camps oder kleinen Lokalen sich zu verköstigen. Wenn man im heutigen Gauteng sich schon einmal aufhält - also rund um Johannesburg und die Hauptstadt Pretoria - liegt es zunächst einmal nahe, den in aller Welt bekannten Krüger Nationalpark (Kruger National Park / oder auch NP Kruger)) zu besuchen. Hier in der Provinz Limpopo – im Nordosten von Südafrika, liegt dieses grösste südafrikanische Wildschutzgebiet in einer Landschaft, die als Lowveld bekannt ist.

In seiner Ausdehnung (Nordsüd) umfasst der Park 350 km und kommt in der ostwestlichen auf ca. 54 km Breite (insgesamt 20.000 km²) und zählt damit auch zu den grössten Nationalparks des Kontinents. Zur Geschichte : Der südafrikanische Präsident Paul Kruger (1825-1904), der von einer deutschen Einwanderer-Familie abstammte gründete im Jahr 1898 das Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildtiere und ihres Habitats. Im Jahr 1926 schliesslich wurde dieses Schutzgebiet dann in den Status eines Nationalparks erhoben mit seinem heutigen, weltweit bekannten Namen „Krüger Nationalpark“ . Ich möchte hier an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt keine Zahlen zu den im Park (noch) lebenden Gross-Wildtieren (BigFive: Elefant,Nashorn,Löwe,Büffel,Leopard) abgeben, dazu ist die momentane, äusserst kritische Überlebens-Situation mit den darauf bezogenen Todesraten der genannten Tiere einfach zu dramatisch. Diesem brisanten Thema werde ich in meinem nächsten Afrika-Blog einen zentralen Report widmen.

Stephanus Johannes Paulus Kruger

Stephanus Johannes Paulus Kruger

Obwohl der NP Kruger eine riesige Ausdehnung hat, darf man aber nicht vergessen, dass es in der langen jährlichen Trockenzeit (Mai-Oktober) eben wegen des gravierenden Wassermangels für die Masse der Wildtiere wie Gnus, Antilopen, Kaffernbüffel, Zebras und anderen zu einer grossflächigen Migration in andere, oft an den Park grenzende Gebiete kommt – zB in’s benachbarte Mozambique oder auch Zimbabwe. Diese Wanderungen der Wildtiere in riesigen Herden zieht jährlich zu diesem Schauspiel auch unzählige Touristen in’s Land. - - Eine grosse Planungsidee ist ein grenzübergreifender Nationalpark mit dem schon ausgewählten Namen : „ Great Limpopo Transfrontier Park „

Seit Anfang des Jahres 2000 wird der Krügerpark laufend erweitert, indem man Schutzgebiete aus den Ländern Mozambique (Limpopo NP) und Zimbabwe (Gonarezhou NP) hinzufügt. Um die letzten Vereinbarungen treffen zu können, ist man augenblicklich dabei den endgülñtigen Verlauf des Gesamtareals festzulegen – man spricht hier von insgesamt 100.000 km². Ein Sprecher aus der entsprechenden Kommission sagte : „Er soll das Juwel unter allen afrikanischen Nationalparks“ werden, das ist unser Ziel.

Great Limpopo Transfrontier Park

Great Limpopo Transfrontier Park

Ein Thema, das mir als Autorin ganz besonders am Herzen liegt – schon weil es auch in meinem Buch „Die Buschmannperlen“ eine zentrale Rolle spielt, ist das indegene Volk der SAN, die auch auf dem heutigen Gebiet des NP Kruger schon als Jäger und Sammler gelebt haben – man kann dies noch an ihren hinterlassenen Felsmalereien erkennen. Aber schon 400 n.Chr. wurden die San immer weiter durch eindringende schwarze Hirtenvölker aus diesem Gebiet verdrängt – es war nur eine ihrer grausamen Vertreibungen und der gegen sie gerichteten Ausrottungskampagnen. Dazu kann man mehr erfahren hier auf meiner Autoren-Webseite, aber auch im ausführlichen Epilog meines zitierten Buches.

Zu meinem heutigen Schlusskapitel möchte ich noch kurz etwas zu „Flora & Fauna bemerken – da kann man als Synopsis sagen, dass Südafrika’s Flora und Fauna neben der des südamerikanischen Amazonas zur wichtigsten unseres Planeten gehört. Das sehen allerdings auch grosse Pharmabetriebe so, die hier gute Geschäfte wittern, denn in Südafrika schlummern unglaublich vielfältige medizinische Ressourcen. Darum sind Schutz der Artenvielfalt und das Verfügungsrecht über diese Bioressourcen besonders für das Volk der SAN existentielle Grundfragen – auch in kultureller Hinsicht. Die San/KhomaniSan – wie auch die Nama in Namibia – haben ein jahrtausend-altes Wissen über Heilpflanzen und Heilpraktiken und dieses Wissen ist für diese vom Aussterben so sehr bedrohte Völkergruppe ein integraler Bestandteil ihrer Kultur.

Es gibt kaum mehr welche von ihnen – diesen traditionellen Heilern und Schamanen – nur noch vereinzelt in der unwirtsamen heissen Kalahari, wohin sich einige Gruppen geflüchtet haben. Hier in dieser Wüste gedeiht allen Widernissen zum Trotz der Hoodia-Kaktus; sein Extrakt hat eine Appetit-hemmende Wirkung, die von den San seit Jahrhunderten genutzt wird und in heutiger Zeit unbedingt als Schlankheits-Mittel vermarktet werden soll.

Für die noch in einer Restzahl verbliebenen indigenen Volksgruppe der San – die noch niemals eine eigene Lobby hatte, geschweige denn jemals auch nur zu irgendeinem Belang gefragt worden wäre – gestaltet sich nun der Kampf um ihre Rechte an diesen Ressourcen mehr als schwierig, wenn nicht gar mal wieder als aussichtslos. Auch in diesem Frall hat die südafrikanische Regierung die San zunächst nicht um ihre Zustimmung gebeten – erst auf internationalen Druck hin werden die San nun an den Lizenzeinnahmen wohl beteiligt werden. Falls dies aber dann doch nicht geschehen sollte, haben sie wiederum keinerlei legales Mittel, um ihre Rechte durchzusetzen.

Ich erinnere an das Jahr 2008 in Bonn, wo man anlässlich einer UN-Konferenz den indigenen Völkern endlich ein Entscheidungsrecht zu den Bio-Ressourcen eingeräumt hat. Was ist seitdem geschehen ? Es gab danach keinerlei substantielle Erfolge – der Kampf um Bio-Piraterie geht munter weiter – die PharmaRiesen verschliessen hier einfach Augen & Ohren und machen weiter auf Profit wie bisher –

Bitteres Fazit : In naher Zukunft sind diese Leute ja sowieso ausgestorben und sind dann kein Hindernis mehr für die Pharmaindustrie

Totsiens ! Auf Wiedersehen - bis bald !

Text von Annie Midas
Quellen : Suzi Maihoodie
Fotos : © MoneyMuseum Zürich; 
Kgalagadi Transfrontier NP;
UAntbear Guest House, KwaZulu Natal/RSA; 
Gerd Hodske ; Fotolia ; Annie Midas

I love Elephants

Vorschau auf meinen nächsten AFRIKA-Report:

Internationale Aktionen/Proteste gegen: das unkontrollierte Töten der Wildtiere, illegale Wilderei, Verbot des Elfenbein- und Hörner-Handels, Verbot von Zuchtfarmen für Löwen und Leoparden bestimmt zur sog. Gatterjagd -

Afrikanische Bäume und wundervolle Blumen -

Zwei Meere: Atlantik und Indischer Ozean -

Johannesburg – eine Stadt im Wandel -

 

 

 

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