JUNI - REPORT

06/02/2015 - 16:45

Langsam geht hier unser Sommer zuende – was aber nicht bedeutet, dass hier so was wie ein europäischer Herbst beginnt – hier sinken nachts die Temperaturen auf ca. 18-19° Grad, was man verbunden mit der Feuchtigkeit und dem kräftigen Wind vom Pazifik schon als recht frisch empfindet. Morgens ist alles grau-in-grau unter einer dicken Wolkendecke und es kann auch schon mal tröpfeln…. aber man darf die Kraft der Sonne und des Pazifikwindes, der vom Ozean über die Küstenregion hereinbläst, nicht unterschätzen; oft in weniger als einer halben Stunde ist der Himmel blaugeputzt und man wundert sich, wo die Wolken geblieben sind; die wurden weiter in‘s Landesinnere gegen die Bergzüge der Anden gedrückt, wo sie sich oft abregnen. Auch im hiesigen sog. Herbst (otoño) steigen die Tagestemperaturen locker wieder auf 22°- 24°Grad an, aber schon, wenn die Sonne am Untergehen ist, sollte man Jacke oder Pullover griffbereit haben. Dem Klima in Perú – bzw. den unendlich vielen verschiedenen Klimazonen und auch unterschiedlichen Microklimata von Stadtbezirk zu Stadtbezirk – werde ich an anderer Stelle einen ausführlicheren Kapitelteil widmen.

Aber um diese Zeit bietet es sich geradezu an, sich einmal für Kulturstätten aus langvergangener Vorzeit zu interessieren, für deren Besuch man noch nicht einmal lange Reisezeiten auf sich nehmen muss. Ich möchte heute mal beginnen mit der HUACA PUCLLANA

Was ist überhaupt eine ° huaca ° ? In der indigenen Sprache Quechua bedeutet das Wort wak’a einen Platz oder Monument, wo Anbetungen und Verehrungen stattfanden. Das können sowohl Zeremonien- und Ritualplätze, aber auch genauso gut Felsformationen oder für diese Zwecke speziell erbaute Pyramiden und Gebäude sein. °Huacas° gibt es – mit Ausnahme im Amazonas-Gebiet – in allen peruanischen Landesteilen und auch mitten in heutigen reinen Stadtgebieten. Ihre frühen Anfänge liegen in präkolumbischen Zeiten und danach bei den ersten Inca-Kulturen.

Die Huaca Pucllana liegt im Limeñer Vorort Miraflores und ist wirklich besuchenswert. Man bekommt Führungen (ca. 45 Minuten) auch auf Englisch geboten und kann sich anschliessend auf der Terrasse eines vor Ort befindlichen erstklassigen Restaurants – oder auch in der angenehm kühlen Bar im Inneren – ausruhen und einen peruanischen Drink geniessen. Ein besonderes Highlight dort ist mal ein Abendbesuch, wenn die gesamte Anlage voll beleuchtet wird und man vom Restaurant aus – begleitet von einem guten peruanisch-typischen Essen - einen phänomenalen Ausblick geniessen kann.

Diese alte Stätte ist eine der bedeutendsten im Stadtgebiet von Lima und wird der Kultur °Lima° zugeordnet, einer Volksgruppe, die sich in diesem Küstengebiet ca. zwischen 200 vor Chr. – 700 n.Chr. ansiedelte und entwickelte; die Erbauung der Huaca Pucllana wird von den Wissenschaftlern auf ca. 500 n.Chr. datiert. Neben der eigentlichen Führung über die Anlage – wobei man von der obersten Plattform-Erhebung einen Rundblick über ganz Miraflores und noch darüber hinaus hat – kann man einen kleinen Museums-Laden besuchen, wo auchTouristen-Andenken angeboten werden, wobei das eine oder andere Teil sich gut als Reise-Mitbringsel eignet. Auf dem Gelände findet man auch eine kleine Baumschule und einen Mini-Tierpark, womit eine Auswahl an typischen Exemplaren für die peruanische Flora und Fauna gezeigt wird.

Die Huaca Pucllana wurde von vielen Reisenden und Arquäologen bereits im 19. Jahrhundert genauestens beschrieben und studiert, aber wirklich ernsthafte, professionelle Ausgrabungen erfolgten erst ab 1980, besonders nachdem man den obersten Teil der Pyramide freilegen konnte und man auch die endgültige Bedeutung dieser Huaca bestimmen konnte, womit die Stätte offiziell (1991) zu einem historischen und kulturellen Platz erklärt wurde. Archäologen verkündeten schliesslich am 20. Oktober 2010 ein sehr erwähnenswertes Ereignis : man fand vier Mumienbündel der Inca-Kultur der Wari – es handelte sich um eine Frau mit drei Kindern, wobei man vermutet, dass es sich hierbei um das Ritual einer Opferung gehandelt hat. Zum Schluss kann man noch erwähnen, dass vor Ort auch Workshops angeboten werden - zB solche für Kinder, um diese für die Archäologie im allgemeinen zu interessieren, aber auch mit den speziellen Techniken der Keramikherstellung und Stoffweberei der früheren Perú-Kulturen bekannt zu machen – was auch für begleitende Erwachsene nicht ganz uninteressant ist.

Für hier Ansässige ist die Huaca Pucllana immer ein gutes Ziel, wenn Besuch ausgeführt werden muss und viele stellen dann selber erst fest, dass sie ganz in der Nähe eines so bedeutenden Kulturdenkmals wohnen.

SHOPPING in Lima oder den Vororten ist fast genauso ein umfangreiches Thema wie °Essen und Lokale° . Bleiben wir heute beim Einkaufen. Ich hatte schon die grössten Supermarktsketten genannt und die unzähligen kleineren Bodegas – heute wollen wir mal auf eine andere Einkaufstour gehen nämlich in die Kaufhäuser oder grossen Shopping-Zentren. Wenn man so in Deutschland an Hertie, Karstadt oder Kaufhof denkt, haben wir hier : Ripleys oder Sagafalla Bella; aber auch Kaufhaus-„Konglomerate“ wie Gamarra, Polvos Azules und Polvos Rosados , wo in einem Riesenkomplex oft hunderte von verschiedenen Kaufläden oder Verkaufsständen sich angesammelt haben und wo es eigentlich nichts gibt, was man dort nicht finden kann. Allerdings wird man hier Qualität eher vermissen, dafür Quantität und Billigpreise finden. Ist man auf der Suche nach den besseren Einkaufsquellen für was auch immer, wird man in den rund um Lima verstreut liegenden grossen Einkaufszentren fündig: das wären, nur um einige zu nennen, Larcomar in Miraflores ; JockeyPlaza in Santiago de Surco; Angamos OpenPlaza in Surquillo ; Real Plaza Cívico im Stadtzentrum von Lima oder auch die Mega Plaza Norte in Independencia, einem Stadtbezirk gelegen an der nördlichen Panamericana.

In diesen grossen Shopping Malls findet man praktisch alles unter einem Dach und auf verschiedenen Etagen und Ebenen: Einkaufsläden, vielfach für Luxusartikel, Kinos , Bankniederlassungen, Restaurants und Fast-Food-Ketten, viele Attraktionen für Kinder, Friseurläden, Schuhgeschäfte, Fitness- und Schönheits-Studios, Spielwaren, Bau- und Supermärkte, Parfumerien, Apotheken und Drugstores u.v.a.m. - - Hier kann man überall leicht einen ganzen Tag in gut klimatisiertem Ambiente verbringen – ein gefülltes Portemonnaie oder gut bestückte Kreditkarten können dabei nur hilfreich sein.

Es versteht sich von selbst, dass alle in Europa oder USA bekannten Edelmarken vertreten sind: von Calvin Klein zu Lacoste, Esprit, Boss und seit kurzem auch H & M - dessen Eröffnung Anfang Mai im Jockey Plaza einen Massenansturm auslöste, als wenn ein Popstar, der Papst oder gar ein Royaler Besuch anreisen würde. Gut 500 Personen lagerten bereits 16 Stunden vor der Eröffnung die ganze Nacht auf dem blanken Zement der Parkplätze, um als Erste morgens früh ab 11:00 hereinstürmen zu können, obwohl der Laden ja wohl kaum zu den Billigläden gerechnet werden kann. H&M liess sich das als werbewirksamen Gag nicht entgehen und verteilte an alle (!!) knallrote Wolldecken. Auf Facebook wurden dann schon berechtigte Fragen gestellt : Was waren das eigentlich für Leute ? Arbeitslose, warum sollten die in einen solchen Laden wollen, wo sie sowieso nichts kaufen könnten. Junge Leute mit Geld, würden sich wohl kaum auf nächtlich kalten Zement legen. Es gab dann eine gewisse Erklärung: H&M bot angeblich den ersten drei Besuchern = umgerechnet € 29.00 ; den nächsten zwanzig Personen = €18.00 und den nachfolgenden hunderten immerhin noch € 9.00 an. Für solche einzelnen Geringsummen lohnte es sich für diese Leute immerhin doch eine ganze Nacht dort auf dem Boden auszuharren. ALSO: auch lediglich eine Reklame-Massnahme dieser Firma. Verrückte moderne Welt. Die letzte Frage, die auf FB gestellt wurde : Ob wohl alle ihre schönen neuen, roten Wolldecken anschliessend behalten durften ???

Wenn ich meine liebste Shopping-Adresse verraten darf: Es ist Larcomar – natürlich auch, weil es von meiner Wohnung aus am schnellsten zu erreichen ist. Schon die Lage ist einmalig : Es liegt direkt an der Steilküste vom Vorort Miraflores mit weitem Blick über den Pazifik – hier kann man stundenlang auf drei verschiedenen Etagen weitläufig rumspazieren, in die unzähligen Shops schauen (nicht billig), in Cafeterías Eis löffeln, einen kräftigen Cappuccino geniessen oder sich schon einen Chilcano (Pisco-Cocktail) gönnen. Hier findet man Restaurants jeder Preisklasse – einige spezialisiert auf Fisch- und Fleischgerichte oder Pasta und der Ausblick auf den glitzernden Ozean und auf die in der Tiefe heranrollenden Wellen ist von überall beeindruckend - zu abendlicher Stunde dann den roten Sonnenball im Pazifik verschwinden zu sehen, ist immer wieder ein tolles Fotomotiv.

Hiermit kann ich eine Überleitung machen zum Thema :°Leben der ausländischen Residenten oder sog. Expats in Perú°. Wenn man hierzu etwas schreibt, muss man es aus verschiedenen Blickwinkeln tun – das hat selbstverständlich einmal etwas mit Einkommensverhältnissen - Alter - Familieumfeld - beruflichen Bedingungen - aber auch Nationalitäten und den eigenen sehr persönlichen Bedürfnissen und Sichtweisen zu tun.

Ich für meine Person kenne das Land Perú seit über vier Jahrzehnten, habe viel politisches Chaos mit Revolutionen, verbunden immer wieder mit katastrophalem wirtschaftlichen Niedergang, Terrorismus mit Bombenanschlägen - sogar mit rollenden Panzern in den Strassen von Lima Zentrum erlebt, wo wir Ausländer uns tatsächlich einmal panisch in‘s damals beste Hotel am Plaza San Martín dem Hotel Bolívar flüchteten, weil draussen Tränengasgranaten explodierten. Die Zeiten unter einem Präsidenten Velasco Alvarado wurden für in Perú lebende und arbeitende Ausländer dann unerträglich und die Stammfirmen zogen ihre Mitarbeiter aus dem Land ab und selbst die Lufthansa stellte ihre Flüge nach Perú komplett ein – und das bis zum heutigen Tage. Gut, wenn man heute nach Perú kommt – oder auch wieder zurück gekommen ist – stellt sich vieles ganz anders dar; als alte Perú-Kennerin kann man es manchmal kaum glauben, wie sich alles verändert hat: Heute gibt es eine Via Expresa (damals noch im Bau), die sogar im Mittelteil eine Bustrasse für den gasbetriebenen Metropolitano hat; es gibt einen Tren Eléctrico auf Stelzen, sowie feste Buslinien zwischen Lima Zentrum, den Vororten und darüber hinaus. Wir quetschten uns damals in sog. colectivos (bis zu sechs Personen) uralt klapprige Pkw´s und die damaligen Micros waren vom Zustand her nicht viel besser. Meistens waren die Scheiben kaputt und wenn die Türen nicht richtig geschlossen werden konnten, wurde halt ein Strick benutzt, manchmal fehlte der ganze Rücksitz, dafür gab es ein Brett im besten Fall mit einer Decke drauf. Auch damals (1970-1980) sagten die Ausländer schon, dass der Limeñer Verkehr unerträglich sei und die Fahrer alle halsbrecherisch und rücksichtslos fahren würden. Diese Aussage kann man für die heutige Verkehrssituation leider immer noch voll übernehmen. Es ist viel getan worden - - aber im Verhältnis zum rasanten Anwachsen der Bevölkerung rund um die Hauptstadt Lima und den ständig steigenden Zahlen der zugelassenen Fahrzeuge reicht es so hinten und vorne nicht, um die monstruösen Verkehrsströme in den Griff zu bekommen. Man darf gespannt sein, was die kommenden Regierungen sich wohl dazu einfallen lassen werden, bevor es eben einen kompletten Stillstand geben wird - - vielleicht sind dann die diversen neuen Fahrradwege nützlich, denn auf diesem Sektor gibt es bereits jetzt einen regelrechten Boom - - oder als letztes bleiben nur noch die eigenen Beine, aber das bei unseren hiesigen Entfernungen ???

Warum kommen Ausländer aus der ganzen Welt nach Perú ? Was erhoffen sie sich hier ? Klar, was Touristen im Land suchen ist zur Genüge bekannt und dazu kann man sich in jedem Reisebüro oder auch im Internet ausführlich informieren. Je länger ich hier lebe und je mehr Menschen ich kennenlerne und in ihrem neuen Leben hier beobachte, stelle ich generell einige sich ständig wiederholende Kriterien fest :

  • Oft bringen Peruaner aus Europa, USA oder anderen Treilen der Welt ausländische Lebenspartner mit in ihr Heimatland ---- das kann hervorragend funktionieren, tut es aber leider nur selten, denn der Ausländer sieht sich mit einer völlig anderen Gesellschaftsform, sehr speziellen Familienstrukturen und fremden Lebensweisen konfrontiert; plötzlich erscheint ihm auch der peruanische Partner völlig verändert. Wer dann sich nicht voll versucht zu integrieren und auch die spanische Sprache zu beherrrschen, steht schnell auf verlorenem Posten. Oft erscheint die Gesellschaft anderer °Expats° der Ausweg zu sein, was aber eben auch nicht sehr beziehungsförderlich ist, sofern nun der peruanische Partner zB kein Deutsch, Englisch oder andere Fremdsprache der Clique spricht.
  • Dann gibt es die jungen frustrierten Paare, die dem Konsum-bestimmten, oder politisch-wirtschaftlich ungeliebten System in Europa entfliehen wollen, die Perú als eine fabelhafte billige Alternative ansehen, wo man in der fast ganzjährigen Wärme am Pazifik herrlich frei und unbeschwert leben kann ---- Wer sich hier nicht schon vor Einreise richtig gut informiert hat, wird ein Debakel erleben. Perú ist zum Leben kein billiges Land, zumindest wenn man einen gewissen Grundstandard erwartet und keinesfalls einen Abstieg zu den in Europa gehabten Lebensbedingungen hinnehmen will. Viele glauben, mit ihren Ersparnissen erstmal gut über die Runden zu kommen – was eine sehr kurzsichtige Ansicht ist, denn ist das Geld aufgebraucht und man hat in der Zwischenzeit auch keinerlei Jobangebot bekommen - was fast aussichtslos ist, wenn die entsprechenden dazu behördlicherseits verlangten Auflagen nicht erfüllt werden können – bleibt am Ende nur noch der Rückflug. Feststeht, dass in Perú niemand auf ahnungslos-naive Ausländer wartet, die der Landessprache nicht mächtig sind und deren Immigrantenstatus ungeklärt ist.
  • Singles kommen in‘s Land auf der schnellen Jobsuche und oft mit nur geringen Geldmitteln ausgestattet --- Auch für diese gilt schon das Vorhergesagte; allerdings muss ich zugeben, unter diesen schon einige Lebenskünstler getroffen zu haben, die es immer wieder schaffen, sich alleine durchzuschlagen, das ganze Land Perú so kennenlernen und denen es nichts ausmacht, von einem Tag zum anderen mit fast leeren Taschen dazustehen und trotzdem ihr Leben in Perú nicht aufgeben wollen. Bewundernswert, wenn auch nicht gerade weiter zu empfehlen.
  • Desweiteren findet man noch viele junge Leute aus den verschiedensten Ländern, die hier gerne eine zeitlich limitierte Ausbildung machen, Studienkurse besuchen, ganz neue Erfahrungen sammeln oder ein Praktikum absolvieren möchten. Diese junge Generation informiert sich meistens schon auf den unzähligen Internetforen, oft durch direkte Fragen, was sie hierzulande erwartet oder auch um bereits im Vorfeld lokale Kontakte zu knüpfen und Empfehlungen zu erhalten. Das ist sehr vernünftig und funktioniert dann meistens auch.
  • Rentner sehen in Perú eine spannende neue Lebenserfahrung , vorallem wenn sie überdrüssig von Mallorca , den Kanarischen Inseln oder der Türkei sind ---- diese Gruppe hat es eigentlich hier zulande noch am leichtesten; sie müssen von Anfang an einen Mindest-Einkommenssatz von US$ 1.000.- (Ehepartner nochmals + US$ 500.-) nachweisen können, damit bekommen sie ihr zeitlich unbefristetes Carné de Extranjería (indefinido), zahlen keinerlei jährliche Abgaben mehr, dürfen aber offiziell auch keiner Arbeit nachgehen. Diese Leute sollten vor einem endgültigen Umzug nach Perú genaue Erkundigungen zu Mietpreisen, Krankenversicherung, Autokauf und Unterhalt, allen Nebenkosten und Lebensunterhalt einholen. Wenn man als Ehepaar nicht unbedingt nur in einem Einzimmer-Appartement und mit einer staatlich unterstüzten Billig-Krankenversicherung leben möchte, ist das nicht mit eintausend, auch kaum mit eintausendfünfhundert Dollar zu schaffen !!

Es gibt natürlich noch viele andere Facetten und auch ganz persönlich geprägte Schicksale – aber für alle sollte gelten: frühzeitige Einholung von fundierten Information zum Land Perú ist für eine Zuwanderung unabdinglich und als Rat: Man sollte gewappnet sein, dass es in jedem Bereich hier ganz anders läuft als im eigenen Heimatland – das gilt im ganz Besonderen für alle Behördengänge, Bankangelegenheiten, Jobsuche usw. Und es hilft enorm, wenn von einem selber eine positive freundliche Ausstrahlung ausgeht - auch wenn das vielleicht oft schwer fällt – aber eine aggressive europäische oder „Gringo“-Art bringen einen überhaupt nicht weiter und kosten nur Nerven und meistens auch Geld.

Hierzu eine letzte allgemeine Bemerkung : Zu beobachten ist – früher schon und noch genauso auch heute – dass die Expats sich am liebsten in ihren eigenen Nationalkreisen bewegen und sich regelrecht von anderen abschotten; das hat noch nicht einmal was mit der Sprache zu tun, wenn man zum Beispiel Deutsche, Schweizer und Österreicher betrachtet; aber genauso Amerikaner zu Engländern oder auch englisch-sprachigen Kanadiern. Dabei ist Perú doch wirklich schon längst eine Multikulti-Zuwanderungsgesellschaft geworden, was die meisten Ausländer aus ihren eigenen Heimatsländern – in USA – China/Japan – aber auch Europa – durchaus kennen.

Um meinen Monats-Report zu einem „freundlichen“ Abschluss zu bringen, einige farbintensive Impressionen aus der peruanischen Fauna & Flora :

Vorschau auf den Juli :

Sehenswürdigkeiten rund um Lima // Aussergewöhnliche Restaurants // Besondere Naturparks

Añadir nuevo comentario

CAPTCHA
Esta pregunta es para comprobar si usted es un visitante humano y prevenir envíos de spam automatizado.